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Physiotherapie in Ingolstadt

"Physiotherapie ist mehr als Griffe und Übungen!"

Moderne Physiotherapie begreift den Menschen als Ganzes. Sie denkt und handelt in vernetzten Systemen.

Bei Penther & Partner in Ingolstadt sehen wir Sie nicht nur als Patient, sondern wir sehen Sie als gleichwertigen Partner in Ihrem Genesungsprozess. Uns geht es weniger darum allein Störungen zu beseitigen sondern mit Ihnen die Ursachen zu hinterfragen und Gesundheit langfristig (wieder) aufzubauen. Diese Partnerschaft beginnt mit einer ausführlichen Befunderhebung und beinhaltet neben der Behandlung auch die Beratung und die Kommunikation mit Ihrem Arzt.

Krankengymnastik (KG)

Krankengymnastik

Die Krankengymnastik ist eine Behandlungsform, mit der Krankheiten aus fast allen medizinischen Fachbereichen therapiert werden. Sie umfasst sowohl aktive als auch passive Therapieformen. Ziel der Krankengymnastik ist es, die Bewegungs- und Funktionsfähigkeit des Körpers zu verbessern. Je nach Beschwerden und Krankheitsbild des Patienten stehen dem Physiotherapeuten unterschiedliche Behandlungsformen zur Verfügung.

Die Krankengymnastik ist ein Teilbereich der Physiotherapie. Weitere Therapieformen, die der Krankengymnastik zugeordnet, aber nur von Physiotherapeuten ausgeübt werden dürfen sind zum Beispiel die Manuelle Therapie, Bobath oder Vojta.

Manuelle Therapie (MT)

Manuelle Therapie

Die manuelle Therapie ist ein alternativmedizinisches Verfahren, das sich mit der Diagnostik und Behandlung von Funktionsstörungen der Gelenke, Muskeln und Nerven und ihrer pathologischen Folgeerscheinungen beschäftigt, die auf Störungen der Arthrokinematik (Bewegungsabläufe innerhalb eines Gelenks) zurückgeführt werden. Störungen oder Blockierungen der Gelenke und der Wirbelsäule bzw. der kleinen Wirbelgelenke, die als Ursache möglicher Beschwerden im ganzen Körper angesehen werden, sollen mit gezielten Handgriffen behoben werden.

Ziel der Verfahren der manuellen Medizin ist es, durch mechanische Eingriffe bzw. Aufhebung evtl. vorhandener Blockaden Schmerzen zu lindern und hypomobile Gelenke in ihrer Beweglichkeit zu verbessern. Zu den beweglichkeitsfördernden Maßnahmen der mobilisierenden Art gehören langsam vollführte Dehnungsbewegungen, die für gewöhnlich mehrmals wiederholt werden. Dieser Art von Behandlung wird unter anderem eine Verbesserung der Beweglichkeit zugeschrieben.

Kiefergelenkstherapie

Kiefergelenkstherapie

Störungen im Körper können sich auf den Kiefer auswirken – und umgekehrt! Ist die normale Funktion an Kiefergelenk oder Bisslage gestört spricht man von einer craniomandibulären Dysfunktion oder kurz: CMD. Kopfschmerzen, Ohrgeräusche, Schwindel und Kiefergelenkschmerzen zählen zu den typischen Erscheinungen einer CMD. Aber auch Nacken- und Rückenschmerzen werden in diesem Zusammenhang häufig genannt.

Die Diagnose CMD stellt in der Regel Ihr behandelnder Zahnarzt. CMD ist eine schwierige Erkrankung, bei deren Diagnose und Behandlung fachübergreifend Zahnarzt, Kieferchirurg, Physiotherapeut und Kieferorthopäde mit einbezogen werden. Deswegen arbeiten wir mit Ihrem behandelnden Zahnarzt Hand in Hand. Mit Hilfe der manuellen Therapie behandeln die CMD geschulten Therapeuten bei Penther & Partner das Kiefergelenk und die Halswirbelsäule. Zudem wird die gesamte Statik der Wirbelsäule mit in die Therapie einbezogen.

Eine Kiefergelenksbehandlung kann unterstützend sein bei:

  • Schmerzen der Halswirbelsäule
  • Rückenschmerzen
  • Kopfschmerzen
  • Schwindel
  • Tinnitus

Was ist CMD?

Alina erklärt Euch in den nachfolgenden Videos was es damit auf sich hat:

Teil 1

 

Teil 2

Manuelle Lymphdrainage (MLD)

Manuelle Lymphdrainage

Die MLD ist die geeignete Therapie zur Behandlung lymphostatischer Ödeme, die sich durch ungenügende Transportkapazität der Lymphgefäße bei normaler lymphpflichtiger Last (auch Niedrigvolumeninsuffizienz) kennzeichnen. Darunter fallen angeborene (primäre), sowie erworbene (sekundäre) Lymphödeme.

Ziel der Behandlung ist es, die reduzierte Pumpfunktion des Gefäßsystems zu unterstützen. In erster Linie dient die manuelle Lymphdrainage der Entstauung von geschwollenem Gewebe.

Hierbei handelt es sich zumeist um Schwellungen an Armen oder Beinen. Physiotherapeuten verwenden dabei spezielle Handgriffe, bei denen zum Beispiel durch rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen der Handflächen die angestaute Flüssigkeit in Richtung der zuständigen Lymphknotenstation abtransportiert wird.

Durch die Atmung und durch zusätzliche Anregung entfernt liegender Lymphknoten kann dabei eine Sogwirkung erzielt werden, die den Abtransport der Gewebsflüssigkeit begünstigt. Das Gewebe schwillt ab, die Schmerzen werden gelindert und das Gewebe wird lockerer und weicher, was sich ebenfalls auf die Beweglichkeit auswirkt.

Lasertherapie

Lasertherapie

Bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates unterstützt die hochwirksame Alternative zur medikamentösen Behandlung. Die Lasertherapie ist eine Behandlung mit energiereichem Licht, die hohe Lichtmengen in das Gewebe einbringt. Dadurch wird die Heilung nachhaltig angeregt. Wegen ihrer heilungsfördernden und schmerzstillenden Wirkung hat sich die Lasertherapie auf vielen medizinischen Gebieten bewährt. Für die Patienten verläuft die Therapie im Allgemeinen schmerzfrei.

Klassische Massagetherapie (KMT)

Klassische Massagetherapie

Die Massage ist eine der bekanntesten und ältesten Heilmethoden. Massagen können sowohl als alleinige Behandlungsform für sich stehen, sie werden aber häufig auch unterstützend zu anderen Therapieformen eingesetzt.

Die klassische Massage dient dazu, verspannte Muskelpartien zu lockern, die Durchblutung und den Stoffwechsel zu fördern, den Kreislauf, den Blutdruck, die Atmung und die Psyche positiv zu beeinflussen sowie Schmerzen zu reduzieren. Unterschiedliche Grifftechniken, wie zum Beispiel Streichung, Knetung, Walken, Rollen, Lockern, Hacken, Klatschen, Klopfungen oder Reiben werden dabei von Therapeuten je nach gewünschter Wirkung angewendet

Krankengymnastik (KG-ZNS) nach Bobath

Bobath

Die krankengymnastische Therapie nach Bobath ist als ein ganzheitliches und individuell anzupassendes Behandlungskonzept speziell für Patientinnen und Patienten mit einer Schädigung des Zentralnervensystems (ZNS) — also einer neurologischen Erkrankung oder Störung — entwickelt worden. Sie darf nur von eigens dafür zertifizierten Physiotherapeutinnen bzw. Physiotherapeuten angewendet werden.

Im Unterschied zu anderen Therapiekonzepten gibt es hier keine standardisierten Anwendungen oder Übungen, sondern die Bedürfnisse der Patientin bzw. des Patienten, die sich aus ihrer bzw. seiner Lebenssituation, ihrem bzw. seinem sozialen Umfeld und ihren bzw. seinen Interessen ergeben, stehen im Mittelpunkt der therapeutischen Maßnahmen. Ziel ist es, die Lebensqualität in einem selbstbestimmten Alltag zu verbessern oder wiederzuerlangen und Folgeschäden wie beispielsweise Bewegungs- und Gelenkeinschränkungen sowie Schmerzen möglichst zu beseitigen bzw. zu vermeiden.

Das menschliche Nervensystem hat die Fähigkeit ein Leben lang zu lernen und durch die Plastizität des Gehirns — also durch die Eigenschaft ganzer Gehirnareale sich in Abhängigkeit ihrer Nutzung zu verändern — neue Kapazitäten zu aktivieren und verlorengegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen.

Daher eignet sich diese Therapieform insbesondere für Patientinnen und Patienten:

  • nach einem Schlaganfall
  • nach Schädelhirntrauma oder Hirnblutung
  • bei multipler Sklerose
  • bei Morbus Parkinson
  • und anderen neurologischen und neuromuskulären Erkrankungen.